So denkt die Generation Z
Wie denkt die Generation Z?

Die Generation Z sind junge Menschen, die ungefähr zwischen 1995 und 2010 geboren wurden.
Diese Generation erlebt viele Krisen: die Klima-Krise, Kriege, die Corona-Pandemie, und sehr viele Informationen im Internet.
Viele Menschen reden über die Generation Z. Aber oft reden sie mit Vorurteilen. Zum Beispiel: Die Gen Z ist faul. Sie will viel Geld verdienen. Aber sie will wenig arbeiten.
Wir haben mit jungen Menschen gesprochen. Sie erzählen: Was ist ihnen wichtig? Wovor haben sie Angst? Was gibt ihnen Kraft?
Viele Vorurteile über die Gen Z stimmen nicht

© privat
"Ich bin ein Mensch mit hohem SIcherheitsbedürfnis." Anna Rhohowsky (27)
Viele Menschen sagen: Junge Menschen wollen viel Geld verdienen. Aber sie wollen nur wenig arbeiten.
Ich höre dieses Vorurteil oft. Für mich stimmt das nicht.
Arbeit ist mir sehr wichtig. Ich habe studiert. Ich habe einen Bachelor gemacht. Und ich habe einen Master gemacht.
Nach der Schule habe ich keine Pause gemacht. Ich war auch nicht ein Jahr im Ausland. Ich wollte nicht von meinen Eltern abhängig sein. Ich wollte mein eigenes Geld verdienen.
Meinen ersten Job hatte ich in der Wissenschaft. Ich habe dort gut verdient. Aber ich hatte noch wenig Erfahrung. Und der Job hat mir schnell keinen Spaß mehr gemacht.
Viele denken: Viel Geld und wenig Arbeit ist doch gut.
Aber ich habe trotzdem gekündigt. Ich wollte eine Arbeit, die besser zu mir passt. Ich wollte mehr Aufgaben. Ich wollte mehr Verantwortung.
Jetzt arbeite ich in einer Werbe-Agentur. Dort habe ich viel Stress. Ich habe mehr Arbeit. Und ich verdiene weniger Geld.
Trotzdem bin ich glücklicher. Denn meine Arbeit fühlt sich sinnvoller an.
In der Wissenschaft hatte ich oft Langeweile. Ich hatte das Gefühl: Meine Arbeit hilft nur wenigen Menschen.
Jetzt helfe ich Kundinnen und Kunden. Natürlich geht es in einer Werbe-Agentur auch ums Verkaufen. Aber wenn ein Kunde zufrieden ist, habe ich etwas geschafft.
Ich mache mir Sorgen um die Zukunft
Ich brauche viel Sicherheit. Darum habe ich Angst vor der Zukunft.
Ich mache mir Sorgen um die Politik. Und ich mache mir Sorgen um Geld.
Ein Beispiel ist die Rente. Meine Eltern bekommen wahrscheinlich noch Rente. Aber für junge Menschen ist das unsicher.
Vielleicht reicht die Rente später nicht mehr, um gut leben zu können.
Ich denke oft an Familie. An ein Haus. An einen Garten.
Aber ich weiß nicht: Kann ich mir das später leisten?
Ich verdiene nicht sehr viel Geld. Aber ich komme zurecht. Am Ende des Monats bleibt etwas übrig. Zum Beispiel für eine Reparatur am Auto.
Aber ein Haus kaufen? Das würde ich sehr gerne. Doch heute ist das sehr teuer.
Früher konnten meine Eltern ein Haus viel günstiger kaufen. Heute ist das für viele junge Menschen kaum möglich.
Auch Kinder kosten viel Geld. Dann fragt man sich: Wie soll man das bezahlen?
Ich möchte nicht nach 3 Monaten Elternzeit wieder voll arbeiten müssen. Nur weil sonst das Geld nicht reicht.
Das macht mir Angst.
Früher war nicht alles gleich.
Ich finde: Man darf Generationen nicht einfach vergleichen.
Oft höre ich: Früher hatten wir die gleichen Probleme.
Aber das stimmt nicht ganz. Heute ist vieles anders.
Die Wirtschaft hat Probleme. Es gibt viele Kriege. Demokratien werden schwächer.
Das macht mir große Sorgen.
Auch als Frau mache ich mir Gedanken. Ich will nie von einem Partner abhängig sein. Ich will mein Leben selbst planen können.
Darum ist mir Arbeit sehr wichtig. Meine Work-Life-Balance ist stark auf Arbeit ausgerichtet.
Work-Life-Balance bedeutet: Wie gut Arbeit und Freizeit zusammenpassen.
Ich finde gut: Mentale Gesundheit ist heute wichtiger. Mentale Gesundheit bedeutet: Wie es einem Menschen innerlich geht.
Viele Menschen achten mehr auf sich. Das ist gut.
Aber ich möchte nicht viel weniger arbeiten. Nur um mehr Freizeit zu haben.
Für mich ist finanzielle Sicherheit sehr wichtig. Die Welt ist unsicher. Niemand weiß, wie sie morgen aussieht.
Familie und Freunde geben Halt

© privat
"Die Rechte aller zu stärken – das ist für mich ein Herzensanliegen." Jerome Giesen (25)
Krisen gehören zu meinem Leben dazu.
Als der Krieg in der Ukraine begann, war ich in meiner ersten Ausbildung.
Jetzt habe ich gerade meine zweite Ausbildung beendet. Und es gibt Krieg im Iran.
Eine meiner ersten Erinnerungen sind die Anschläge in Paris 2015. Ich habe die Bilder aus dem Fernsehen noch genau im Kopf.
Wenn man viele schlimme Dinge erlebt, möchte man manchmal der Wirklichkeit entkommen.
Ich denke oft negativ. Und ich habe Angst vor der Zukunft.
Unsere Gesellschaft bekommt große Probleme, wenn viele Menschen nur an sich selbst denken.
Seit der Corona-Pandemie habe ich oft das Gefühl: Viele Gespräche sind sehr hart geworden.
Es geht oft nur noch darum: Ich habe recht. Oder du hast recht.
Aber es gibt auch Dinge, die mir Kraft geben.
Am wichtigsten ist mir meine Familie. Damit meine ich nicht nur meine Verwandten.
Auch meine Freundinnen und Freunde sind für mich Familie. Ich habe sie mir selbst ausgesucht.
Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig. Ich sage meine Meinung. Auch wenn andere Menschen sie nicht gut finden.
Ich möchte, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben.
Alte Rollenbilder machen mich wütend
Ein Beispiel sind alte Rollenbilder.
Manche Menschen denken noch: Männer müssen so sein. Frauen müssen so sein.
Das macht mich wütend.
Ich trage oft eine pinke Sonnenbrille. Eine Freundin hat sie mir geschenkt.
Viele Männer regen sich darüber auf. Sie beleidigen mich. Oder sie stecken mich sofort in eine Schublade.
Das ist unglaublich. Nur wegen einer pinken Sonnenbrille.
Manchmal höre ich auch Sätze wie: Frauen gehören in die Küche. Männer gehören ins Büro.
Da frage ich mich: In welcher Zeit leben wir?
Ich finde: Die Gesellschaft muss offener werden.
Viele Menschen tragen viel Hass in sich. Aber wir wissen oft nicht, was andere Menschen denken oder fühlen.
Wenn wir mehr auf andere achten, könnte die Welt besser sein.
Junge Menschen wünschen sich mehr Toleranz

© Bistum Aachen - Andreas Steindl
"Persönlich lege ich viel Wert auf Ehrlichkeit und Empathie." Nadine Braun (29)
Viele Krisen verändern mein Leben nur wenig. Mir geht es gut. Uns in Deutschland geht es gut.
Die Corona-Pandemie hat meinen Alltag aber stark verändert. Ich komme vom Dorf. Dort sind Feste sehr wichtig.
Bei Festen treffen sich viele Menschen. Das habe ich in der Pandemie sehr vermisst.
Aber die Pandemie hatte auch gute Seiten. Plötzlich konnten viele Menschen von zu Hause arbeiten. Oder von unterwegs.
Vorher hieß es oft: Das geht nicht.
Über Kriege möchte ich am liebsten nicht nachdenken. Beim Krieg im Iran fällt mir das schwer.
Dieser Krieg wirkt für mich besonders schlimm. Er betrifft auch meine Generation.
Wir werden erwachsen. Wir denken an unsere Zukunft. Vielleicht auch an ein eigenes Haus.
Dann fragen wir uns: Wie teuer wird das Leben noch?
Ich wünsche mir mehr Offenheit
Ich würde anderen Menschen raten: Habt nicht sofort Vorurteile. Helft anderen. Seid offen für andere Meinungen.
Ich wünsche mir mehr Toleranz in der Gesellschaft.
Toleranz bedeutet: Andere Menschen dürfen anders sein. Und andere Menschen dürfen anders denken.
Social Media macht mir Sorgen. Social Media sind zum Beispiel Instagram, TikTok oder Facebook.
Durch Künstliche Intelligenz wird es schwieriger, Wahrheit und Lüge zu erkennen.
Künstliche Intelligenz ist Technik. Sie kann Texte, Bilder oder Videos erstellen.
Manchmal sehen falsche Inhalte sehr echt aus. Das nennt man Fake News.
Fake News sind falsche Nachrichten. Sie können Menschen täuschen.
Dagegen hilft: Wir müssen besser nachdenken. Wir müssen Dinge prüfen.
Das gilt nicht nur für junge Menschen. Auch ältere Menschen glauben manchmal Fake News.
Jeder Mensch soll frei leben können
In meinem Alltag sehe ich nicht, dass junge Männer wieder alte Rollenbilder gut finden.
Dieser Vorwurf wundert mich. Vor ein paar Jahren ging der Trend eher in eine andere Richtung.
Ein altes Bild von Männern und Frauen passt heute nicht mehr.
Trotzdem finde ich: Jeder Mensch soll so leben, wie er möchte.
Wenn eine Frau eine klassische Rolle gut findet, ist das in Ordnung.
Aber niemand darf dazu gezwungen werden, sich unterzuordnen.
Mir sind Ehrlichkeit und Mitgefühl sehr wichtig. Ein Mensch sollte sich in andere hineinversetzen können.
Auch Treue ist mir wichtig.
Mit meinen zwei besten Freundinnen bin ich seit meiner Kindheit befreundet. Wir müssen nicht jeden Tag Kontakt haben.
Ich weiß trotzdem: Auf sie kann ich mich verlassen. Wir können über alles sprechen.
Ein positiver Blick hilft oft mehr als Angst

© Jörg Peters
"Sich permanent mit anderen zu vergleichen, tut selten gut." David Peters (23)
Große Krisen machen vielen Menschen Angst. Das ist normal.
Besonders junge Menschen fühlen sich dadurch belastet.
Zum Beispiel durch: Künstliche Intelligenz, Kriege, eine unsichere Wirtschaft.
Das ist besonders schwer, wenn man selbstständig arbeitet.
Trotzdem möchte ich nicht nur die Risiken sehen. Ich möchte auch die Chancen sehen.
Veränderungen können auch etwas Gutes bringen.
Niemand weiß genau, wie unser Leben in 10 Jahren aussieht.
Darum finde ich wichtig: Angst darf uns nicht stoppen.
Vergleichen macht oft unglücklich
Große Krisen bedeuten für mich: Unsicherheit, Druck, und das Gefühl, immer mehr schaffen
zu müssen.
Besonders in kreativen Berufen sieht man viele erfolgreiche Menschen. Auch auf Instagram sieht man viele Menschen, die sehr talentiert wirken.
Dann zweifelt man schnell an sich selbst.
Aber jeder Mensch hat andere Möglichkeiten. Und jeder Mensch hat einen anderen Startpunkt.
Sich ständig mit anderen zu vergleichen, tut meistens nicht gut.
Wichtiger ist: Du findest deinen eigenen Weg.
Wir brauchen mehr Zusammenhalt
Ich wünsche mir: Die Gesellschaft soll mehr an die Zukunft denken.
Menschen sollen sich nicht nur von negativen Gedanken leiten lassen.
Wir brauchen mehr Zusammenhalt. Und wir müssen offener miteinander sprechen.
Oft habe ich das Gefühl: Viele Dinge werden gemeinsam schlechtgeredet.
Ein positiverer Blick könnte mehr helfen.
Natürlich gibt es verschiedene Meinungen.
Aber ich glaube nicht: Alle Männer der Gen Z halten an alten Rollenbildern fest.
Das hängt vom Umfeld ab. Und von den eigenen Werten.
In der Kreativ-Branche erlebe ich viele junge Menschen als offen. Sie wollen individuell sein. Das bedeutet: Sie wollen ihren eigenen Weg gehen.
Ehrlichkeit, klare Worte und Offenheit sind mir wichtig. Ich mag Menschen, die zuverlässig sind.
Heute wirkt vieles oft oberflächlich. Darum ist es wichtig, dass man sich aufeinander verlassen kann.
Ich möchte Menschen um mich haben, bei denen ich weiß: Sie sind ehrlich.
Mir ist wichtig: Ich muss mich nicht verstellen. Ich darf einfach ich selbst sein.
Hinweis:
Dieser Text in Einfacher Sprache wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt.
Er dient nur zur Information.
Er ist rechtlich nicht bindend.
Gültig ist nur das Original im Alltagssprach-Deutsch.



