»Jede schwere Krise kann Dir helfen, das Leben tiefer zu verstehen.«
Die Kelly Family begeistert seit den 90ern. Patricia Kelly wuchs als Musikerin auf der Straße auf und ging nicht zur Schule. Trotzdem wurde sie erfolgreich.

© Sandra Ludewig
Patricia Maria Kelly ist Sängerin und Musikerin.
Sie ist auch Unternehmerin und Autorin.
Außerdem unterstützt sie missio in Aachen.
missio ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche.
Text von Stephan Johnen
Patricia Kelly über ihre Kindheit
Patricia Kelly hatte eine besondere Kindheit.
Sie ist mit ihrer Familie viel gereist.
Die Familie hat Musik gemacht.
Viele Menschen dachten:
Die Kellys sind frei und wild.
Sie leben wie Hippies.
Patricia sagt:
Das stimmt nur zum Teil.
Ihre Familie war frei und offen.
Aber ihre Familie hatte auch feste Werte.
Der christliche Glaube war sehr wichtig.
Ihre Eltern waren gebildet.
Ihr Vater war früher Lehrer.
Später war er Unternehmer.
Dann machte er mit der Familie Musik.
Das war nicht geplant.
Es ist einfach so passiert.
Patricia sagt:
Wir haben viel gelernt, indem wir Dinge getan haben.
Unsere Eltern wollten:
Wir sollen stark werden.
Und wir sollen gute Menschen werden.
Wichtige Werte aus der Kindheit
Für Patricia ist Nächstenliebe sehr wichtig.
Das bedeutet: Man hilft anderen Menschen.
Man behandelt alle Menschen gut.
Bei den Kellys waren viele Menschen willkommen.
Auch Menschen ohne Zuhause kamen zu ihnen.
Sie aßen mit der Familie am Tisch.
Alle Menschen wurden gleich behandelt.
Auch harte Arbeit war wichtig.
Die Eltern sagten:
- Träume groß.
- Hab Mut.
- Und arbeite für Deine Träume.
Lügen war streng verboten.
Auch Stehlen war verboten.
Und Geschwister schlagen war verboten.
Sonst hatten die Kinder viel Freiheit.
Schöne und schwere Zeiten
Patricia mochte das Reisen.
Sie lernte viele Länder kennen.
Sie traf viele Kinder.
Das war schön.
Aber es war auch schwer.
Denn die Familie musste oft weiterziehen.
Dann musste Patricia ihre Freunde verlassen.
Das tat weh.
Die Familie lebte manchmal lange in einem Land.
Die Eltern wollten: Die Kinder sollen die Sprache lernen.
Und sie sollen die Menschen dort verstehen.
Patricia sagt:
Ich liebe das Reisen.
Aber manchmal wünsche ich mir einen festen Ort.
Ich bewundere Menschen, die sagen können:
Hier bin ich geboren.
Hier lebt meine Familie schon lange.

© missio Aachen
Patricia Kelly ist seit vielen Jahren eine Botschafterin und Glaubenszeugin für missio.
Was Menschen sich wünschen
Patricia hat durch ihr Publikum viel gelernt.
Schon früher sang die Kelly Family auf der Straße.
Damals merkte Patricia:
Alle Menschen haben ähnliche Wünsche.
- Egal woher sie kommen.
- Egal welche Hautfarbe sie haben.
- Egal welche Religion sie haben.
Menschen wollen geliebt werden.
Menschen wollen selbst lieben.
Menschen wollen dazugehören.
Menschen brauchen Familie und Gemeinschaft.
Menschen wollen gesehen werden.
Von Gott.
Und von anderen Menschen.
Nach dem Tod ihrer Mutter sang die Familie in Paris.
Sie sangen in der Metro.
Das ist die U-Bahn.
Dort trafen sie viele verschiedene Menschen.
Arme Menschen und reiche Menschen.
Junge und alte Menschen.
Menschen aus vielen Ländern.
Patricia sagt:
Wenn Musik echt ist und von Herzen kommt, spüren die Menschen das.
Die Kraft der Musik
Musik war für Patricia immer wichtig.
Schon als Kind lebte sie mit Musik.
Es gab fröhliche Musik.
Es gab traurige Musik.
Zur Musik wurde getanzt.
Mit Musik wurde auch getrauert.
Für Patricia ist Musik ein Geschenk.
Musik hilft ihr, Gefühle zu verarbeiten.
Wenn Patricia Lieder schreibt, weint sie manchmal.
Manchmal lacht sie auch.
Ein Lied ist für sie wie ein Tagebuch.
Auf der Bühne erlebt sie die Gefühle noch einmal.
Das hilft ihr.
Patricia sagt:
Musik berührt die Seele.
Oft kann Musik mehr sagen als Worte.
Der Glaube im Alltag
Patricia ist katholisch aufgewachsen.
Als Kind dachte sie nicht so viel darüber nach.
Sie spielte, sang und hatte Spaß.
Mit etwa 16 Jahren wurde ihr der Glaube sehr wichtig.
Sie dachte sogar darüber nach, in ein Kloster zu gehen.
Heute sagt Patricia:
Mein Glaube gehört zu meinem Alltag.
Er ist mein Leben.
Sie glaubt:
Das Leben auf der Erde endet irgendwann.
Aber danach geht es weiter.
Der Glaube hilft ihr auch bei Entscheidungen.
Sie hat berufliche Angebote abgelehnt, wenn sie nicht zu ihren christlichen Werten passten.
Für Patricia ist der Glaube ein innerer Kompass.
Krankheit und Glaube
Patricias Mutter starb an Brustkrebs.
Später bekam Patricia selbst Krebs.
In dieser Zeit hatte Patricia keine Glaubenskrise.
Dafür ist sie sehr dankbar.
Sie versteht aber Menschen, die in schweren Zeiten zweifeln.
Bei ihr war es anders.
Die Krankheit hat ihren Glauben stärker gemacht.
Patricia sagt:
Jede schwere Krise hat mich tiefer im Glauben verwurzelt.
Glaube und Zweifel
Für Patricia gehören Glaube und Zweifel zusammen.
Glaube macht nicht plötzlich alles leicht.
Glaube ist keine Zauber-Pille.
Auch gläubige Menschen haben schwere Zeiten.
Aber der Glaube kann Kraft geben.
Patricia sagt:
Manchmal spürt man eine Kraft, die nicht aus einem selbst kommt.
Dann merkt man:
Ich bin nicht allein.
Manchmal bleibt das Leben trotzdem dunkel.
Man versteht nicht, warum etwas Schlimmes passiert.
Das Leben bleibt ein großes Geheimnis.
Patricia glaubt trotzdem:
Es gibt eine Ordnung.
Auch wenn wir sie nicht immer verstehen.
Sie sagt:
Ohne meinen Glauben wäre ich schon mehrmals zerbrochen.
Was schwere Erfahrungen lehren
Schwere Erfahrungen zeigen Patricia:
Der Mensch weiß nicht alles.
Das Leben ist größer als wir.
Sie sagt:
Ich bin nur ein kleiner Teil von etwas sehr Großem.
Aber Gott sieht mich.
Gott liebt mich.
Gott hält mich.
Schwere Krisen können auch eine Chance sein.
Sie machen das Leben tiefer.
Man wird ehrlich mit sich selbst.
Masken fallen weg.
Man wird wieder echt.
Patricia sagt:
Wir brauchen Gott.
Und wir brauchen einander.
Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche.
Es kann eine Stärke sein.
Einsatz für kranke Menschen
Patricia setzt sich für Vorsorge gegen Brustkrebs ein.
Denn ihre Mutter starb an Brustkrebs.
Patricia war selbst krank.
Bei ihr spielte auch die Familie eine Rolle.
Das bedeutet:
Das Risiko war vererbt.
Patricia sagt:
Frauen sollen zur Vorsorge gehen.
Vorsorge kann Leben retten.
Bei mir hat sie das Leben gerettet.
Patricia unterstützt auch die Deutsche Schlaganfall-Hilfe.
Ihr Vater hatte Schlaganfälle.
Er starb an den Folgen eines Schlaganfalls.
Patricia sagt:
Auch hier sind Vorsorge und Aufklärung sehr wichtig.
Sie können Leben retten.
Schwierige Nachrichten und junge Menschen
Patricia glaubt:
Viele Menschen ihrer Generation sind überrascht.
Sie sind in einer stabilen Zeit aufgewachsen.
Krieg in Europa war für sie lange weit weg.
Heute gibt es viele schlechte Nachrichten.
Manchmal kann Patricia sie kaum noch anschauen.
Sie sagt:
Wir müssen lernen, damit umzugehen.
Besonders junge Menschen tun ihr leid.
Ihre eigene Jugend war unbeschwerter.
Heute ist das für viele junge Menschen anders.
Wichtige Werte heute
Für Patricia ist Respekt sehr wichtig.
Alle Menschen sollen mit Respekt behandelt werden.
- Egal woher sie kommen.
- Egal welche Hautfarbe sie haben.
- Egal welche Herkunft sie haben.
Menschen sollen sich auf Augenhöhe begegnen.
Danach kommt für Patricia die Nächstenliebe.
Ohne Nächstenliebe geht es nur ums Überleben.
Dann gewinnt nur der Stärkste.
Patricia sagt:
Das Leben hat Sinn, wenn wir füreinander da sind.
Die katholische Kirche
Patricia schätzt an der katholischen Kirche ihre lange Tradition.
Sie gibt ihr Halt.
Die Welt verändert sich schnell.
Die Kirche ist für sie ein Anker.
Manches in der Kirche findet Patricia streng.
Trotzdem hat sie Hoffnung.
Sie findet:
Der Papst bringt viel in Bewegung.
Patricia Kelly und missio
Patricia engagiert sich auch für missio.
Sie trifft dort Menschen, die unter ganz anderen Bedingungen leben.
Diese Menschen leben ihren Glauben sehr stark.
Patricia sagt:
Ich bin sehr beeindruckt von diesen Menschen in der Kirche.
Sie glauben tief an Gott.
Sie schenken Gott ihr Leben.
Sie setzen sich jeden Tag für andere Menschen ein.
Sie leben Nächstenliebe.
Und sie leben ihren Glauben.
Heute ist Vertrauen oft schwierig.
Darum ist missio für Patricia sehr wichtig.
missio ist ein Hilfswerk mit langer Geschichte.
missio kennt die Menschen vor Ort.
missio hilft Menschen, die ihr Leben Gott schenken.
Und die für andere Menschen da sind.
Für Patricia sind diese Menschen echte Vorbilder.
Sie sagt:
Sie sind wie Lichter in meinem Leben.
Was ein einzelner Mensch tun kann
Viele Menschen fragen sich:
Es gibt Krieg.
Es gibt Ungerechtigkeit.
Was kann ich allein überhaupt tun?
Patricia sagt:
Ich habe nicht auf jede Frage sofort eine Antwort.
Diese Frage ist sehr schwer.
Sie überfordert mich fast ein bisschen.
Denn ich weiß nicht genau, was ich dazu sagen soll.
Es ist eine gute Frage.
Aber es ist auch eine sehr schwierige Frage.
Hinweis:
Dieser Text in Einfacher Sprache wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt.
Er dient nur zur Information.
Er ist rechtlich nicht bindend.
Gültig ist nur das Original im Alltagssprach-Deutsch.



