Eine glückliche Gesellschaft

Gina Schöler setzt sich für Glück ein.Mit ihrem „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ möchte sie Menschen Mut machen.Sie sollen herausfinden:Was macht mein Leben gut und glücklich?

Glueckliche Gesellschaft MfG Gina Schoeler

Von Garnet Manecke

Viele Menschen fragen:
Wann geht es einer Gesellschaft gut?
Oft schaut man dafür nur auf Geld.

Zum Beispiel:

  • Wie viel verdient ein Land?
  • Wie gut läuft die Wirtschaft?

Aber ist das genug?

Das „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ fragt:

  • Wie glücklich sind die Menschen?
  • Wie zufrieden sind sie?
  • Fühlen sie sich wohl?
  • Können sie gut miteinander leben?

Seit dem Jahr 2012 hilft das Ministerium Menschen, über diese Fragen nachzudenken.

Das Ministerium ist kein echtes Ministerium.
Das Logo sieht fast aus wie das Logo von einem echten Ministerium.

Aber der Adler im Logo sieht anders aus.
Er hat runde Flügel.

Und auch die Farben Schwarz, Rot und Gold sehen etwas anders aus.

Denn das Ministerium für Glück und Wohlbefinden ist kein echtes Ministerium vom Staat.
Es ist ein Kunst-Projekt.
Gina Schöler hat dieses Projekt gegründet.
Sie nennt sich Glücks-Ministerin.

Sie will zeigen:

  • Glück ist wichtig.
  • Zufriedenheit ist wichtig.
  • Wohlbefinden ist wichtig.
  • Und ein gutes Miteinander ist wichtig.

Gina Schöler macht keine Gesetze.
Sie macht auch keine Regeln wie ein echtes Ministerium.

Sie macht Menschen Mut, mehr auf ihr Glück zu achten.

Dafür macht sie zum Beispiel:

  • Workshops
    Das sind Treffen, bei denen Menschen gemeinsam etwas lernen.
  • Aktionen
  • Vorträge
  • Kampagnen
    Das sind größere Aktionen zu einem Thema.

Sie hat auch ein Buch geschrieben.

Das Buch heißt: „Das kleine Glück möchte abgeholt werden“.
Kleine Ideen für mehr Glück

In dem Buch steht nicht:
Du musst genau das tun, damit Du glücklich wirst.

Stattdessen gibt es viele kleine Geschichten.
Am Ende jeder Geschichte gibt es eine Idee.

Zum Beispiel erzählt Gina Schöler von einem Abend in Rom.
Sie sitzt in einem kleinen Restaurant.
Dort spricht sie mit einem älteren Mann.
Sie lachen viel zusammen.
Der Abend wird schön.

Ihr Tipp dazu ist:
Sprich mit einem fremden Menschen über etwas Gutes.

Glück ist heute nicht immer leicht.
Das Buch ist schon vor einigen Jahren erschienen.

Seitdem ist viel passiert:

  • Es gab die Corona-Pandemie.
  • In Europa gibt es Krieg.
  • In den USA steht die Demokratie unter Druck.

Auch in Deutschland streiten viele Menschen heftig.
Oft können Menschen kaum noch ruhig miteinander sprechen.

Geht der moderne Mensch dem Glück aus dem Weg?

Gina Schöler sagt:
Das kann ich nicht genau wissen.
Aber vieles kommt zusammen.
Viele Menschen fühlen sich nicht sicher.
Dabei brauchen Menschen Sicherheit.
Angst nimmt dem Glück den Platz
Viele Menschen haben Sorgen.

Zum Beispiel:
Sie verlieren ihre Arbeit.
Dann haben sie weniger Geld.
Sie verlieren ihre Wohnung.
Dann müssen sie eine neue Wohnung finden.
Das ist oft schwer und teuer.

Sie haben Angst vor Krieg.

Sie merken:
Alles wird teurer.
Das Geld reicht immer weniger.

Dann kommt langsam Angst auf.
Diese Angst wird immer größer.
Wenn Angst viel Raum einnimmt, bleibt kaum Platz für Glück.

Kleine Inseln im Alltag

Darum ist es wichtig, sich kleine Ruhe-Orte im Alltag zu schaffen.

Das kann ganz einfach sein.

Zum Beispiel:

  • eine Pause mit einer Tasse Kaffee
  • ein schöner Moment, an den Du später mit einem Lächeln denkst
  • Vogel-Gesang hören
  • mit den Fingern essen
  • in eine Kirche gehen und die Ruhe dort genießen

Solche Momente können gut tun.
Sie sind wie kleine Inseln.

Glück ist oft leise
Wenn man Menschen fragt: Wann warst Du besonders glücklich?
Dann erzählen viele Menschen von stillen Momenten.

Vielleicht ist unsere Welt oft zu laut, um Glück zu bemerken.

Gina Schöler sagt:
Ja, auf jeden Fall.
Es ist oft alles viel zu viel.
Darum braucht man Aufmerksamkeit.
Man muss die kleinen Glücks-Momente bemerken.

Wenn alles zu viel wird, können solche Momente helfen.
Sie sind wie kleine Pausen vom Alltag.

Was ist Dir wichtig?
Das Glücks-Ministerium sagt:
Menschen sollen diese kleinen Glücks-Momente entdecken.

Dafür hilft eine wichtige Frage:
Wie will ich leben?

Und auch:
Was ist mir wirklich wichtig?

Die Antwort kann sich im Leben ändern.

Ein Kind mit 8 Jahren denkt anders als eine Jugendliche mit 16 Jahren.
Mit 25 Jahren ist vielleicht etwas anderes wichtig als mit 45 Jahren.
Und mit 80 Jahren kann wieder etwas anderes zählen.

Viele Menschen stellen sich diese Frage aber nicht.

Gina Schöler besucht auch Schulen.

Sie sagt:
Viele Jugendliche denken: Ich brauche ein großes Auto.
Und ich brauche viel Geld.

Aber sie fragen sich kaum:
Was macht mich wirklich zufrieden?
Was bedeutet Glück für mich?

Auch Erwachsene fragen sich heute oft:
Darf ich mich überhaupt freuen, wenn es so viele Krisen gibt?

Wie das Glücks-Ministerium entstanden ist

Auch für Gina Schöler hat sich der Blick auf Glück verändert.
Sie hat früher Kommunikations-Design studiert.
Das war in Mannheim.

Kommunikations-Design bedeutet: Man gestaltet zum Beispiel Bilder, Texte und Kampagnen.
Damit eine Botschaft gut verstanden wird.

Im Jahr 2012 bekam sie mit anderen Studierenden eine Aufgabe.
Sie sollten eine Kampagne entwickeln.

Das Thema war: das gute Leben.
Die Kampagne sollte Menschen zum Nachdenken bringen:

  • Was ist ein gutes Leben?
  • Welche Werte sind wichtig?
  • Wie können wir darüber sprechen?

Dazu entstand eine Plattform.
Auf dieser Plattform konnten Menschen Ideen sammeln und austauschen.

So entstand das Ministerium für Glück und Wohlbefinden.

Glück als Zeichen für Wohlstand

Bei ihrer Arbeit entdeckten die Studierenden das Land Bhutan.
Bhutan ist ein kleines Land im Himalaya.
Der Himalaya ist ein großes Gebirge in Asien.
Bhutan misst Wohlstand nicht nur mit Geld.

Bhutan fragt auch:
Wie glücklich sind die Menschen im Land?

Das nennt man:
Brutto-National-Glück.

Dabei werden Menschen befragt.
So will das Land erfahren, wie gut es den Menschen wirklich geht.

Gina Schöler findet diese Idee gut.
Ihr Ziel ist: Brutto-National-Glück für alle.

Glück soll spielerisch sein

Gina Schöler sagt:
Man soll spielerisch mit Glück umgehen.
Sie findet manche Entwicklungen schwierig.
Es gibt sehr viele Ratgeber über Glück.

Viele sagen:
Jeder Mensch kann glücklich werden, wenn er sich nur genug anstrengt.

Gina Schöler findet:
Das kann Druck machen.
Dann entsteht fast ein Glücks-Zwang.

Also das Gefühl:
Ich muss unbedingt glücklich sein.

Ihr Vorschlag ist einfacher:
Genieße einfach mal, was gerade da ist.

  • Ohne Liste.
  • Ohne Druck.
  • Ohne das Gefühl, alles richtig machen zu müssen.

Aktion zum Welt-Glücks-Tag

Am 20. März ist Welt-Glücks-Tag.
Das Ministerium für Glück und Wohlbefinden macht dazu eine Aktion.
In diesem Jahr geht es um bunte Glücks-Perlen.

Die Idee ist:
Tu jeden Tag etwas, das Dir ein gutes Gefühl gibt.
Danach ziehst Du eine Perle auf ein Band.
So entsteht nach und nach eine Kette.

Die Kette erinnert Dich an die guten Momente.

Wer so Glück übt, kann eine gute Gewohnheit entwickeln.
Diese Gewohnheit kann auch helfen, wenn das Leben gerade schwer ist.

Buchcover - Das Kleine Glück möchte abgeholt werden

© campus Verlag

Das Buch

Das Buch heißt:
„Das kleine Glück möchte abgeholt werden“.
Es hat 256 Seiten.
Es ist im Campus Verlag erschienen.
Es kostet 18,95 Euro.
Im Buch gibt es 222 Ideen für mehr Glück im Alltag.

Neben Gina Schöler haben auch bekannte Menschen Geschichten für das Buch geschrieben.

Zum Beispiel:

  • Heiko Maas
  • Raul Krauthausen

Hinweis:
Dieser Text in Einfacher Sprache wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt.
Er dient nur zur Information.
Er ist rechtlich nicht bindend.
Gültig ist nur das Original im Alltagssprach-Deutsch.

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